Servus miteinander,
vielleicht haben Sie es selbst schon erlebt: Ein kleiner Rempler, ein kaputter Scheinwerfer oder ein Stoßfänger: Und zack, die Werkstattrechnung haut einen fast vom Hocker. „Wos is’ denn da los?!“ fragt man sich. Weil:
Ersatzteile werden immer teurer
In den letzten Jahren sind die Preise für Auto-Ersatzteile massiv gestiegen. Scheinwerfer, Blinker, Kotflügel, Stoßfänger – Dinge, die man früher relativ schnell ersetzen konnte, kosten heute teils doppelt so viel wie noch vor ein paar Jahren. Ein einziger Scheinwerfer kostet heute oft über 1.000 €. Und Schäden an Elektroautos kosten pro Schadensfall sogar 30-40% mehr als bei Verbrennern. Wahnsinn, oder?
Studien zeigen:
- Seit 2014 stiegen die Ersatzteilpreise im Durchschnitt um rund 75%
- Werkstattstunden verteuerten sich jährlich um 5 bis 6%
- Besonders betroffen: moderne Bauteile mit Sensoren & Elektronik
Warum ist das so? Die Gründe sind vielfältig:
- Mehr verbaute Technik (Sensoren, Kameras, Assistenzsysteme)
- Steigende Material- & Energiekosten
- Wenig Wettbewerb → viele Originalteile nur vom Hersteller
- Hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards
Kurz gesagt: Autos sind moderner – Reparaturen aber teurer.
Was bedeutet das für Ihre Versicherung?
Ganz einfach: Wenn Reparaturen teurer werden, steigen automatisch die Kosten, die Versicherer übernehmen müssen. Und das führt dann zu:
- höheren Kfz-Versicherungsbeiträgen
- strengeren Regeln bei der Schadensregulierung
- stärkeren Preisunterschieden zwischen Tarifen
Ihr Richard Märkl
Unabhängiger Versicherungsmakler aus Mainburg